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	<title>Benedikt Michal, Autor bei benediktakademie.at</title>
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	<description>Praktisch. Weise. Am Punkt.</description>
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	<title>Benedikt Michal, Autor bei benediktakademie.at</title>
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		<title>Henne oder Ei: Was wirklich zuerst war</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2025 12:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benediktakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Steinkauz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Was war zuerst. die Henne oder das Ei?" ist das klassische Beispiel einer unbeantwortbaren Frage. Nicht so in dieser kurzen Denkschrift: Die Frage wird in ihre Bestandteile auseinandergenommen und analysiert. Sogar der Tyrannosaurus Rex spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Entscheidung, was jetzt wirklich zuerst war: die Henne oder das Ei! Der Weg  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="value">&#8222;Was war zuerst. die Henne oder das Ei?&#8220; ist das klassische Beispiel einer unbeantwortbaren Frage.</div>
<div class="value">Nicht so in dieser kurzen Denkschrift:</div>
<div class="value">Die Frage wird in ihre Bestandteile auseinandergenommen und analysiert.</div>
<div class="value">Sogar der Tyrannosaurus Rex spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Entscheidung, was jetzt wirklich zuerst war: die Henne oder das Ei!</div>
<div>Der Weg zu deiner Antwort auf diese Frage ist hier zu lesen:</div>
<div></div>
<div>Tyrolia: <a href="https://www.tyrolia.at/item/78308469?pk_campaign=benedikt">https://www.tyrolia.at/item/78308469</a></div>
<div>Amazon: <a href="https://www.amazon.de/Henne-oder-Ei-wirklich-zuerst-ebook/dp/B0G66Z76F4/">https://www.amazon.de/Henne-oder-Ei-wirklich-zuerst-ebook/dp/B0G66Z76F4/</a></div>
<div>Thalia: <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077701554">https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077701554</a></div>
<div>Google Books: <a href="https://books.google.at/books/about/Henne_oder_Ei_Was_wirklich_zuerst_war.html?id=LCifEQAAQBAJ&amp;redir_esc=y">https://books.google.at/books/about/Henne_oder_Ei_Was_wirklich_zuerst_war.html?id=LCifEQAAQBAJ&amp;redir_esc=y</a></div>
<div>Epubli: <a href="https://www.epubli.com/shop/henne-oder-ei-was-wirklich-zuerst-war-9783565126101">https://www.epubli.com/shop/henne-oder-ei-was-wirklich-zuerst-war-9783565126101</a></div>
<div></div>
<div>ISBN: 978-3-565126-10-1</div>
<div></div>
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		<title>Zertifizierung für Working Genius</title>
		<link>https://www.benediktakademie.at/blog/zertifizierung-fuer-working-genius/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 20:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benediktakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im November wurde ich für "Working Genius" zertifiziert. Dieses hilfreiche Tool hilft, Teams verständnisvoller und klüger  zusammenzuarbeiten. Mehr dazu auf der Seite: Working Genius Workshop in Wien oder NÖ buchen  </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im November wurde ich für &#8222;Working Genius&#8220; zertifiziert. Dieses hilfreiche Tool hilft, Teams verständnisvoller und klüger  zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Mehr dazu auf der Seite: <a href="https://www.benediktakademie.at/workinggenius/">Working Genius Workshop in Wien oder NÖ buchen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>33 Tipps, damit dich dein Smartphone nicht beherrscht</title>
		<link>https://www.benediktakademie.at/blog/selbsterziehung-33-tipps-damit-dich-dein-smartphone-nicht-beherrscht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 15:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kolkrabe]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer bestimmt deine Zeit: du oder dein Smartphone? Wenn du wie ich antwortest: mein Smartphone, dann ist dieser Blogartikel etwas für dich. Damit das nicht so bleibt, braucht es einen Umsturzplan. Eine Anleitung zu Revolution im Alltag. Damit du wieder Herr in deinem eigenen Haus wirst. Damit du deine Zeit frei einteilen kannst. Vermutlich geht  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bestimmt deine Zeit: du oder dein Smartphone?</p>
<p>Wenn du wie ich antwortest: mein Smartphone, dann ist dieser Blogartikel etwas für dich.</p>
<p>Damit das nicht so bleibt, braucht es einen Umsturzplan.</p>
<p>Eine Anleitung zu Revolution im Alltag.</p>
<p>Damit du wieder Herr in deinem eigenen Haus wirst.</p>
<p>Damit du deine Zeit frei einteilen kannst.</p>
<p>Vermutlich geht es dir wie mir: Meine Eltern haben mir das nicht beigebracht.</p>
<p>Weil es damals kein Smartphone gab.</p>
<p>Daher muss ich das jetzt selbst herausfinden und die kulturelle Leistung schaffen, mich selbst zu erziehen.</p>
<p>Diese Liste von Tipps hilft dir bei deiner Selbsterziehung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DEINE EINSTELLUNG</strong></p>
<p>#01 Warum greifst du überhaupt zum Smartphone: Aus Müdigkeit? Aus Langeweile oder aus der Angst, eine Neuigkeit zu verpassen? Zum Erholen? Immer wenn du zum Smartphone greifst, frage dich, was dich gerade antreibt. Nur so kannst du erkennen, welche Alternative du eigentlich brauchst!</p>
<p>#02 Was ist der Sinn deines Lebens: möglichst viele Stunden am Smartphone zu verbringen? Ich glaube nicht. Daher ist die Frage eine zutiefst philosophische: Was soll ich mit der mir geschenkten Zeit hier auf Erden machen? Je überzeugender du dein Warum gefunden hast, umso leichter kannst du dein Smartphone weglegen.</p>
<p>#03 Wie drückt sich mein Warum in meinen Zeitprioritäten aus? Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist und wann du das tun könntest.</p>
<p>Am besten bekämpfst du schlechte Gewohnheiten durch gute &#8211; also frage dich, was du stattdessen lieber machen möchtest:</p>
<p>#04 Mach dir eine Liste, was du in deiner Pausenzeit machen könntest &#8211; statt dein Smartphone zu verwenden!</p>
<p>#05 Mach dir eine Liste, was du am Abend (oder wann deine Hauptzeit für deine Smartphoneverwendung ist) stattdessen machen könntest.</p>
<p>#06 Vertrau dieses Thema Gott an und bitte ihn um Hilfe!</p>
<p>#07 Lerne neu die Stille auszuhalten: Trainiere dich hoch und beginne für eine Woche mit einer Minute pro Tag still zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>APPS UND SMARTPHONE-EINSTELLUNGEN</strong></p>
<p>#08 Analysiere mit einer App wie &#8222;Stay Focused&#8220; deine Schwachpunkte: Welche App ist dein Zeitfresser?</p>
<p>#09 Definiere aber kluge Ausnahmen: Wenn du dein Smartphone als Routenplaner verwendest, nimm deine Routenplaner-App von der Zeiterfassung aus.</p>
<p>#10 Überlege dir, welche Seiten du gänzlich sperren möchtest &#8211; insbesondere auch Homepages von Apps, die du als App deinstalliert hast!</p>
<p>#11 Überlege dir, welche Homepages du dir für eine begrenzte Zeit genehmigst und stelle dir ein Zeitlimit.</p>
<p>#12 Überlege dir, wann es am Abend eine Zeit ganz ohne Smartphone oder nur mit den wesentlichsten Apps gibt.</p>
<p>#13 Richte eine Nachtsperre ein: jedenfalls eine Stunde vor dem Schlafengehen kein Smartphone.</p>
<p>#14 Schalte (fast) alle Benachrichtigungen ab!</p>
<p>#15 Deinstalliere alle Social Media-Apps und verwende diese nur am Desktop. Oder lösche sie überhaupt.</p>
<p>#16 Stelle deinen Bildschirm besonders am Abend auf Schwarz-Weiß-Modus &#8211; das zieht dich weniger in seinen Bann.</p>
<p>#17 Mobile Daten und WLAN zu bestimmten Zeiten ausschalten, um nur telefonisch erreichbar zu sein.</p>
<p>#18 Sprachnotiz für Online-Einkäufe machen, wenn mir etwas einfällt &#8211; und erst dann beim Einkaufen diese Notizen durchgehen und auf der Einkaufsliste ergänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AUF ERSATZGERÄTE UMSTEIGEN</strong></p>
<p>Diese Tipps basieren darauf, die vielen Geräte, die das Smartphone ersetzt hat, wieder zurückzubringen.</p>
<p>#19 Verwende eine Armbanduhr, damit du weniger oft auf dein Smartphone schaust.</p>
<p>#20 Verwende einen Wecker: einen Alarm- oder Radiowecker für akustische Signale, einen Lichtwecker für Licht oder ein altes Handy ohne SIM-Karte und WLAN für den Vibrationsalarm. Dann gibt es keinen Grund mehr, dein Smartphone in das Schlafzimmer zu nehmen.</p>
<p>#21 Lege dir ein Zeitungsabo zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ORTE</strong></p>
<p>#22 Kein Smartphone beim gemeinsamen Essen.</p>
<p>#23 Kein Smartphone im Schlafzimmer.</p>
<p>#24 Kein Smartphone auf das WC mitnehmen &#8211; nicht nur wegen der Bakterien, die du von dort mitnimmst, sondern auch um anderen in deinem Haushalt nicht das Gefühl der Heimlichkeit zu geben.</p>
<p>#25 gemeinsame Aufladestation &#8222;Handyhaus&#8220; im Vorraum</p>
<p>#26 Smartphone in ein anderes Zimmer legen</p>
<p>#27 Smartphone nur im Stehen verwenden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>KINDER</strong></p>
<p>#28 Transparent erklären, was ich gerade am Smartphone mache, wenn sie mich mit dem Gerät sehen.</p>
<p>#29 Eigene Kämpfe und Herausforderungen thematisieren, um sie zu motivieren, sich ebenfalls um einen sinnvollen Umgang mit dem Smartphone zu bemühen.</p>
<p>#30 Telefon ohne Smartphonefunktionen frühestens ab 10, Smartphone ab 14,</p>
<p>#31 Social Media Zugänge erst ab 16.</p>
<p>#32 Gute Filterprogramme verwenden, um schädliche Seiten zu sperren bzw. allgemeine Zeitlimits oder App-Limits zu definieren.</p>
<p>#33 Gemeinsames Vereinbarungsblatt, das für Kinder wie Eltern gleichermaßen gilt, mit Regeln im Smartphoneumgang foliert, sichtbar und von allen unterschrieben aufhängen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Musst du alle 33 Tipps gleichzeitig umsetzen? Das wäre der sichere Weg, damit du nichts macht &#8211; suche dir ein, zwei Tipps aus und etabliere sie als Gewohnheit.</p>
<p>Falls du noch weitere Tipps hast, schreibe sie hier in die Kommentare!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Authentisch sein – Pädagogische Gemeinplätze hinterfragt (1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 07:08:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolkrabe]]></category>
		<category><![CDATA[authentisch]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogische Gemeinplätze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Authentisch sein!" Eine der beliebtesten Antworten auf die Frage, was einen guten Lehrer ausmacht. Wer möchte da widersprechen? Ich. Aus Gründen. Aus fünf Gründen. Grund 1: Authentizität ist rücksichtslos. Wenn ich jemand bin, der meine Schüler respektiert, ist es gut, wenn ich authentisch bin und meinen Schülern auch zeige, dass ich sie respektiere. Aber welcher  [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Authentisch sein!&#8220;</p>
<p>Eine der beliebtesten Antworten auf die Frage, was einen guten Lehrer ausmacht.</p>
<p>Wer möchte da widersprechen?</p>
<p>Ich.</p>
<p>Aus Gründen.</p>
<p>Aus fünf Gründen.</p>
<h2>Grund 1: Authentizität ist rücksichtslos.</h2>
<p>Wenn ich jemand bin, der meine Schüler respektiert, ist es gut, wenn ich authentisch bin und meinen Schülern auch zeige, dass ich sie respektiere.</p>
<p>Aber welcher Lehrer ist immer gut drauf, so dass er gut zu den Schülern ist?</p>
<p>Was ist, wenn ich müde und gereizt bin? Ein authentischer Lehrer müsste somit müde und gereizt sein und lässt die eigene gereizte Stimmung seine Schüler spüren.</p>
<p>Weil er authentisch ist und sich nicht verstellt.</p>
<p>Authentizität ist also rücksichtslos zu anderen, weil die eigene Echtheit vor die Bedürfnisse der anderen gestellt wird.</p>
<p>Und wehe den Schülern, wenn ein übergriffiger Lehrer authentisch seine Übergriffigkeit auslebt.</p>
<p>Authentizität ist somit rücksichtslos.</p>
<h2>Grund 2: Es kann gut sein, nicht authentisch zu sein.</h2>
<p>Bin ich ein guter Ehemann, wenn ich mich gehen lasse &#8211; oder bin ich nicht eher ein guter Ehemann, wenn ich nicht das tue, wonach mir ist, meinen inneren Schweinehund überwinde und den stinkenden Windelkübel entleeren gehe?</p>
<p>Ist eine Mutter authentisch, wenn sie in der Nacht aufsteht, um ihr Kind zu stillen?</p>
<p>Gott sei Dank macht sie das.</p>
<p>Aber authentisch ist es nicht, denn umdrehen und weiter schlafen wäre ein authentischeres Verhalten in dieser Situation.</p>
<p>Um gut zu handeln, müssen wir auch und besonders das Unangenehme tun. Denn es kann gut sein, nicht authentisch zu sein.</p>
<h2>Grund 3: Ist Authentizität für mich authentisch?</h2>
<blockquote><p>&#8222;Wir sind alle Individuen.&#8220;</p>
<p>&#8211; &#8222;Ich nicht.&#8220;</p></blockquote>
<p><img decoding="async" src="https://i.pinimg.com/originals/f7/c9/d3/f7c9d3f0b2b433c8fefe3980e1370a09.gif" /></p>
<p>Diese berühmte Szene aus dem Monty Python Film &#8222;Das Leben des Brian&#8220; bringt es auf den Punkt. Eine Menschenmenge drückt ihre Individualität kollektiv aus.</p>
<p>Da braucht es doch den individuellen Widerspruch!</p>
<p>Heutzutage würde man aber sagen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir sind alle authentisch!&#8220;</p>
<p>&#8211; &#8222;Ich nicht.&#8220;</p></blockquote>
<p>Authentisch zu sein, wird als sozial erwünschte Antwort erwartet.</p>
<p>Keine Lehrerfortbildung ohne diese erlösende Formel: Authentisch sein &#8211; und alles wird gut.</p>
<p>Widerspruch ist nicht erwünscht.</p>
<p>Umso mehr muss ich mich fragen, ob es für mich authentisch ist, authentisch sein zu wollen?</p>
<p>Denn diese Frage bleibt: Ist authentisch zu sein für mich authentisch?</p>
<h2>Grund 4: Authentizität ist unreif.</h2>
<div class="herkw_eintrag">
<div class="herkw_rest">
<div class="herkw_spz">
<div class="herkw_erkl">
<p>Mein Kind sitzt am Klo und will sich auf einmal nicht mehr von mir den Hintern mit Klopapier abwischen lassen. &#8222;Großer Bub, selber machen&#8220; sagt er stolz.</p>
<p>Authentisch besteht von der <a href="https://www.wissen.de/wortherkunft/authentisch">Wortwurzel</a> aus zwei Wörtern:</p>
<p>Selbst.</p>
<p>Vollenden.</p>
<p>Martin Luther würde authentisch übersetzen: &#8222;Hier stehe ich und kann nicht anders.&#8220;</p>
<p>Authentisch zu sein meint: verbürgt, echt.</p>
<p>Weil ich es selbst vollendet habe, stehe ich dafür mit meinem Namen ein.</p>
<p>Es ist mein Schatz, wie Gollum sagen würde.</p>
<p>Jetzt ist &#8222;selber vollenden&#8220; nicht der Weisheit letzter Schluss.</p>
<p>Ist selber machen besser als gemeinsam etwas zu machen?</p>
<p>Ist sich selbst isolieren besser als sich gegenseitig zu helfen?</p>
<p>Das Urteil der Entwicklungspsychologie ist eindeutig: Wer immer alles selber machen möchte, ist auf der Stufe eines Kindergartenkindes stecken geblieben.</p>
<p>Denn diese Selber-machen-Authentizität ist unreif.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2>Grund 5: Was ist dein Grund?</h2>
<p>Vielleicht haben dich die Zeilen zum Nachdenken gebracht.</p>
<p>Vielleicht hast du mitgedacht und mitgezählt &#8211; dann siehst du, dass mein fünfter Grund noch frei ist.</p>
<p>Beantworte doch bitte im Kommentar, was dein Grund ist, warum &#8222;authentisch sein&#8220; keinen guten Lehrer ausmacht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/authentisch-sein/">Authentisch sein – Pädagogische Gemeinplätze hinterfragt (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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		<title>Führen &#8211; Tag der Katholischen Privatschulen 2024</title>
		<link>https://www.benediktakademie.at/blog/fuehren-tag-der-katholischen-privatschulen-2024/</link>
					<comments>https://www.benediktakademie.at/blog/fuehren-tag-der-katholischen-privatschulen-2024/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 15:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolkrabe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.benediktakademie.at/?p=2320</guid>

					<description><![CDATA[<p>FÜHREN Liebe Lehrerinnen und Lehrer an KPS in der Diözese St. Pölten! Was hat Sie heute hergeführt? Ich meine nicht das Verkehrsmittel: Bus, Bahn, Auto, Hubschrauber, Uboot,.. Auch nicht, welche künstliche Intelligenz Ihnen dabei geholfen hat, hierher zu kommen – wie Ihr Navigationsgerät, Ihr elektronischer Kalender oder welche technischen Hilfsmittel sie verwenden. Wenn ich als  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/fuehren-tag-der-katholischen-privatschulen-2024/">Führen &#8211; Tag der Katholischen Privatschulen 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FÜHREN</p>
<p>Liebe Lehrerinnen und Lehrer an KPS in der Diözese St. Pölten!</p>
<p>Was hat Sie heute hergeführt?</p>
<p>Ich meine nicht das Verkehrsmittel: Bus, Bahn, Auto, Hubschrauber, Uboot,..</p>
<p>Auch nicht, welche künstliche Intelligenz Ihnen dabei geholfen hat, hierher zu kommen &#8211; wie Ihr Navigationsgerät, Ihr elektronischer Kalender oder welche technischen Hilfsmittel sie verwenden.</p>
<p>Wenn ich als Schulamtsleiter der Diözese St. Pölten frage, frage ich nach dem, was Sie im Inneren bewegt. Von wem oder wovon Sie sich FÜHREN lassen.<span id="more-2320"></span></p>
<p>Machen wir uns nichts vor &#8211; es gibt viele Einflüsse, die uns unsere Freiheit einschränken wollen. Manches kommt wie eine Hilfe über uns &#8211; ich denke da an die Künstliche Intelligenz. Manches kommt schleichend, ohne dass wir uns dessen Folgen bewusst sind, wie der Transhumanismus. Dieser Transhumanismus höhlt das Menschsein im Sinne des Optimierungswahns von innen aus. Er meint, es auf eine neue Ebene führen zu können, auf der das Menschsein auf der Strecke bleiben würde, als Menschenopfer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FÜHREN &#8211; wer von Ihnen führt sein eigenes Leben und wer wird geführt? Unsere Schülerinnen und Schüler reden gerne vom &#8222;Opfa&#8220;, also einer Person, die weit weg davon ist, ein selbstbestimmtes und freies Leben zu führen, sondern ein Opfer der Umstände ist, die verhindern, genau dieses Leben zu führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FÜHREN &#8211; wer die Führung hat, weiß auch von der Verantwortung, die damit verbunden ist.</p>
<p>Wenn wir in der Bibel über Führung lesen, dann werden uns Personen wie König David vor Augen gestellt, die einerseits in Ihrer Leitungsaufgabe versagt haben, ich sage für die bibelfesten unter Ihnen das Stichwort &#8222;Batseba&#8220;. Führen bringt nicht nur die guten, sondern auch die schlechten Seiten eines Menschen zum Vorschein. Die klassische Trias Geld, Macht und Sex hat schon den einen oder anderen in der Leitung zu Fall gebracht.</p>
<p>Andererseits kann es ein Segen sein, wenn jemand die Leitungsaufgabe gelingend wahr nimmt. Das ist dem König David offensichtlich auch gelungen, aber wir brauchen hier nicht in die Vergangenheit schauen, Ich grüße an dieser Stelle auch alle anwesenden Schulleitungen, die ihre Schule leiten und führen &#8211; und hoffe und wünsche es allen hier, dass jetzt viele Lehrerinnen und Lehrer an Ihre Schulleitungen und Schulerhalter gedacht haben, wenn ich von gelingender Leitung gesprochen habe.</p>
<p>FÜHREN &#8211; ja, sind wir denn jetzt auf einem Managementseminar gelandet? könnte sich ein Widerspruch wecken. Aber vergessen wir nicht die Pädagogik und die Wortbedeutung von Pädagogik: das griechische Wort &#8222;agogein&#8220; bedeutet &#8222;führen, leiten&#8220; &#8211; unsere Aufgabe als Pädagogin oder Pädagoge ist es zu FÜHREN und zu leiten:</p>
<p>Wir leiten unseren Unterricht. Wir führen unsere Klassen. Wir leiten unsere Kinder und Jugendlichen an.</p>
<p>Was wir uns zu wenig fragen, scheint mir, wohin wir die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen FÜHREN?</p>
<p>Ja, wohin führen?</p>
<p>Eine christliche Pädagogik zeichnet sich dadurch aus, dass Sie Kinder und Jugendliche zu Christus führt.</p>
<p>Das mag jetzt für einige zu fromm klingen, aber Christus als Ziel der Pädagogik hat ein großes Freiheitspotential in sich: Wer oder was wäre ein Ziel, das diesem gleich käme? Welches Ziel gibt es sonst, das uns in die Freiheit der Kinder Gottes führt &#8211; ohne uns unter einer der vielen zeitgenössischen Ideologien zu versklaven?</p>
<p>Wir müssen uns aber nicht nur kritisch befragen lassen, wohin wir die Kinder und Jugendlichen führen &#8211; die Frage ist auch, wohin wir uns selbst führen lassen. Denn das ist die zweite Bedeutung christlicher Pädagogik: sich selbst als Kind Gottes von Christus führen zu lassen. Kenne ich diesen Jesus Christus, vertraue ich ihm, lasse ich mich von ihm führen?</p>
<p>Katholische Schule hat diese christliche Pädagogik als Aufgabe, diese Aufgabe, in die Freiheit zu führen, die nur aus der Beziehung zu Gott entsteht, der uns in die Freiheit führen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FÜHREN &#8211; Erinnern wir uns, welche Aufgabe jemand übernimmt, der eine Schule führt:</p>
<p>Qualifizierung, Sozialisierung, Personalisierung:</p>
<p>Wir <em>qualifizieren</em> durch exzellenten Unterricht &#8211; und exzellent ist er, wenn er von den Kindern und Jugendlichen her denkt.</p>
<p><em>Sozialisierung</em> &#8211; wir schaffen Gemeinschaft in unseren Schulen, das Ich wird am Du erst zum Ich, wie der jüdisch-christliche Personalismus zu denken gibt.</p>
<p>Die dritte Säule und oft die ìn der Praxis kleinste dieser drei Säulen scheint mir die <em>Personalisierung</em> zu sein. Was braucht es, um eine reife menschliche Person zu werden?</p>
<p>Was zeichnet unsere Katholischen Privatschulen in dieser Hinsicht aus? Qualifizierung, Sozialisierung, Personalisierung</p>
<p><em>Qualifizierung</em> &#8211; das scheint unser größter Trumpf zu sein: Katholische Privatschulen zeichnen sich durch eine gute Bildung aus, bis dahin, dass wir uns immer wieder in neue Felder hineinbegeben &#8211; ich möchte als aktuelle Beispiele die Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS) erwähnen, die in Gaming und in Zwettl entstehen und auf eine Not der Zeit, den Pflegekräftemangel, mit einer entsprechenden Qualifizierung antworten.</p>
<p>Mit <em>Sozialisierung</em> werden wir als kirchliche Einrichtungen oft in Verbindung gebracht: Das Gemeinschaftsgefühl, das in Zeiten des immer größer werdenden Individualismus abhandenkommt, und das Religion so gut leisten kann &#8211; solange sie nicht in das Gegenteil verfällt, und Menschen gegeneinander aufhetzt.</p>
<p>Der heutige Tag legt aber den großen Wert auf die <em>Personalisierung</em>: Das beginnt schon damit, dass wir den Personenbegriff der Theologie verdanken &#8211; nämlich als Antwort auf die Frage, wie Einheit und Verschiedenheit in Gott gedacht werden kann, die Frage nach dem dreieinen Gott, mit der Formel, die alle christlichen Konfessionen vereint: Ein Gott in drei Personen.</p>
<p>Davon leitet sich dann in der Philosophie die Würde des Menschen ab, der als Freiheitswesen den Schöpfungs- und Erlösungsplan Gottes durch sein Leben durchtönen, lateinisch personare, lässt. Ein Freiheitswesen zu sein, das von sich selbst aus einen Anfang setzen kann, das angesichts von Schuld, Leid und Tod mit Glaube, Hoffnung und Liebe darauf antwortet. Letztlich geht es darum, die Wirklichkeit nicht unpersönlich zu verstehen, vielleicht dann auch noch mit irgendeinem höheren Wesen, sondern die Wirklichkeit personal zu verstehen. Im allen Dingen Gott begegnen lernt die jesuitischer Tradition.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FÜHREN &#8211; Letztlich geht es darum, dass wir als menschliche Personen unser Leben führen, ja sogar meistern, dass wir Champions in unserem Leben und daher in unseren Schulen werden. <a href="https://teachlikeachampion.at/">&#8222;Teach like a Champion&#8220;</a> fokussiert auf die Person, die durch exzellente Unterrichtstechniken eine Gemeinschaft schafft, die sogar sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen kann. Vor allem aber, die als Person gebildet werden können, um ein freies Leben zu führen. Wie kann das gelingen? In dem wir als Pädagoginnen und Pädagogen selbst ein Leben führen, das diesen Geist der Freiheit atmet. Andere zu führen setzt voraus, sich selbst zu kennen und sich selbst zu führen: Kenne dich selbst, führe dich selbst, führe andere &#8211; nur in dieser Reihenfolge macht es Sinn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FÜHREN &#8211; Sich selbst und andere zu führen &#8211; das heißt, in sich selbst zu entdecken, dass ich ein Leader bin: &#8222;<a href="https://www.leaderinme.de/">Leader in me</a>&#8220; heißt dieses innovative Programm, dass Schülerinnen und Schüler dazu anleitet, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Ein gelingendes und freies Leben zu führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was wird Sie heute von hier wieder wegführen?</p>
<p>Ich hoffe, dass es dreierlei ist:</p>
<ul>
<li>Erstens, dass Sie ermutigt werden, sich zu fragen, wohin Sie Ihre Schülerinnen und Schüler führen.</li>
<li>Zweitens, dass Sie daran arbeiten, wie ein Champion zu unterrichten.</li>
<li>Und drittens, dass Sie neu entdecken, dass Sie als Pädagogin oder Pädagoge ein Leader sind, um sich und andere zu einem gelingenden und freien Leben zu<br />
FÜHREN.</li>
</ul>
<p>Thematische Hinführung von Schulamtsleiter Benedikt Michal beim Tag der Katholischen Privatschulen im Februar 2024 im Stift Melk:</p>
<p><a href="https://www.ordensgemeinschaften.at/8300/mit-exzellenz-kinder-und-jugendliche-fuehren">https://www.ordensgemeinschaften.at/8300/mit-exzellenz-kinder-und-jugendliche-fuehren</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/fuehren-tag-der-katholischen-privatschulen-2024/">Führen &#8211; Tag der Katholischen Privatschulen 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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		<title>&#8222;Komm nach Hause&#8220; im Radio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2024 12:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benediktakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Horeb]]></category>
		<category><![CDATA[Radio Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Radiothek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Radio Maria Österreich konnte ich im Gespräch mit vielen Anruferinnen und Anrufer über ausgewählte Inhalte des Buches "Komm nach Hause" ins Gespräch kommen. Diese sechs Sendungen sind in der Radiothek unter folgendem Link zum Nachhören verfügbar: https://www.radiomaria.at/radiothek/?term=Benedikt%20Michal%2CKomm%20nach%20Hause Auch Radio Horeb bat um eine Radiosendung, die unter diesem Link angehört werden kann: https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/lebenshilfe-ueberblick/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=64175&amp;tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=download&amp;tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&amp;cHash=7bc7d7f8f89523f2fecb974c54061fe5  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/komm-nach-hause-im-radio/">&#8222;Komm nach Hause&#8220; im Radio</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Radio Maria Österreich konnte ich im Gespräch mit vielen Anruferinnen und Anrufer über ausgewählte Inhalte des Buches &#8222;Komm nach Hause&#8220; ins Gespräch kommen.</p>
<p>Diese sechs Sendungen sind in der Radiothek unter folgendem Link zum Nachhören verfügbar:</p>
<p><a href="https://www.radiomaria.at/radiothek/?term=Benedikt%20Michal%2CKomm%20nach%20Hause">https://www.radiomaria.at/radiothek/?term=Benedikt%20Michal%2CKomm%20nach%20Hause</a></p>
<p>Auch Radio Horeb bat um eine Radiosendung, die unter diesem Link angehört werden kann:</p>
<p><a href="https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/lebenshilfe-ueberblick/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=64175&amp;tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=download&amp;tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&amp;cHash=7bc7d7f8f89523f2fecb974c54061fe5">https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/lebenshilfe-ueberblick/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=64175&amp;tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=download&amp;tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&amp;cHash=7bc7d7f8f89523f2fecb974c54061fe5</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/komm-nach-hause-im-radio/">&#8222;Komm nach Hause&#8220; im Radio</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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		<title>Materialien für &#8222;Komm nach Hause&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 12:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benediktakademie]]></category>
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		<category><![CDATA[Komm nach Hause]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie im Buch "Komm nach Hause" von den Materialien gelesen, die auf dieser Homepage zu finden sind? Auf dieser Seite finden Sie geordnet nach den Kapiteln des Buches interessante Links und hilfreiche Materialien zum Download: Bonusmaterialien für "Komm nach Hause", Originaltitel: "Return" von Brandon Vogt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/materialien-fuer-komm-nach-hause/">Materialien für &#8222;Komm nach Hause&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie im <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/komm-nach-hause/">Buch &#8222;Komm nach Hause&#8220;</a> von den Materialien gelesen, die auf dieser Homepage zu finden sind?</p>
<p>Auf dieser Seite finden Sie geordnet nach den Kapiteln des Buches interessante Links und hilfreiche Materialien zum Download:</p>
<p><a href="https://www.benediktakademie.at/return/">Bonusmaterialien für &#8222;Komm nach Hause&#8220;, Originaltitel: &#8222;Return&#8220; von Brandon Vogt</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/materialien-fuer-komm-nach-hause/">Materialien für &#8222;Komm nach Hause&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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		<title>Brandon Vogts &#8222;Return&#8220; auf Deutsch übersetzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 21:03:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Benediktakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Komm nach Hause" heißt das Übersetzungsprojekt der Benediktakademie. Brandon Vogts Buch "Return" ist somit dem deutschen Sprachraum zugänglich gemacht. Worum es geht, kannst du auf dieser Seite finden. Ebenso stellt die Benediktakademie Begleitmaterialien und Links auf dieser Homepage zur Verfügung. Mit dem Klick auf das Buch können Sie es gleich bestellen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/return-uebersetzt/">Brandon Vogts &#8222;Return&#8220; auf Deutsch übersetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Komm nach Hause&#8220; heißt das Übersetzungsprojekt der Benediktakademie. Brandon Vogts Buch &#8222;Return&#8220; ist somit dem deutschen Sprachraum zugänglich gemacht.</p>
<p>Worum es geht, kannst du <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/komm-nach-hause/">auf dieser Seite</a> finden.</p>
<p>Ebenso stellt die Benediktakademie <a href="https://www.benediktakademie.at/return/">Begleitmaterialien und Links auf dieser Homepage zur Verfügung.</a></p>
<p>Mit dem Klick auf <a href="https://www.tyrolia.at/item/62965522?pk_campaign=benedikt">das Buch</a> können Sie es gleich bestellen!</p>
<p><a href="https://www.tyrolia.at/item/62965522?pk_campaign=benedikt"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-2245 size-medium" src="https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-195x300.png" alt="" width="195" height="300" srcset="https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-195x300.png 195w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-200x307.png 200w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-400x614.png 400w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-600x921.png 600w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-667x1024.png 667w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-768x1179.png 768w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800.png 800w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/return-uebersetzt/">Brandon Vogts &#8222;Return&#8220; auf Deutsch übersetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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		<title>Komm nach Hause &#8211; Wie Sie Ihr Kind zurück in die Kirche führen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 12:19:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>"Mein Kind geht nicht in die Kirche - was kann ich tun?" Wer hätte in dieser Situation nicht gerne ein Patentrezept? Am besten mit Erfolgsgarantie. Doch das gibt es nicht. Sie sind nicht alleine mit der Frage. Es ist die Frage von vielen Eltern und Großeltern. So viele junge Erwachsene wenden sich von der Kirche  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/komm-nach-hause/">Komm nach Hause &#8211; Wie Sie Ihr Kind zurück in die Kirche führen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tyrolia.at/item/62965522?pk_campaign=benedikt"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-2245" src="https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800.png" alt="" width="299" height="459" srcset="https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-195x300.png 195w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-200x307.png 200w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-400x614.png 400w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-600x921.png 600w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-667x1024.png 667w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800-768x1179.png 768w, https://www.benediktakademie.at/wp-content/uploads/2023/03/Mock-up-Komm-nach-Hause800.png 800w" sizes="(max-width: 299px) 100vw, 299px" /></a>&#8222;Mein Kind geht nicht in die Kirche &#8211; was kann ich tun?&#8220;</p>
<p>Wer hätte in dieser Situation nicht gerne ein Patentrezept? Am besten mit Erfolgsgarantie. Doch das gibt es nicht.</p>
<p>Sie sind nicht alleine mit der Frage. Es ist die Frage von vielen Eltern und Großeltern. So viele junge Erwachsene wenden sich von der Kirche ab oder driften immer weiter weg. Nicht nur in unserem Ort, nicht nur in unserem Land, in ganz Europa oder auch in Nordamerika.</p>
<p>Was können Sie dann noch tun? Bleibt dann nur mehr übrig zu verzweifeln?</p>
<p>Brandon Vogt sagt: Nein, es gibt Hoffnung, wenn wir einem Plan folgen.</p>
<p>Einem bewährten und soliden Plan. Ein Plan, der mich überzeugt hat, dieses Buch aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen.</p>
<p>Einen Plan in mehreren Schritten. Einfach erklärt und erprobt. Mit vielen klugen Ratschlägen und mit geistlichem Fundament.  Denn letztlich kann den Glauben niemand machen. Aber er kann erbeten werden und eine Atmosphäre kann geschaffen werden, die es leichter macht, die Freundschaft mit Jesus Christus für sich zu entdecken.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, welche Freude es wäre, mit dem eigenen Kind über Glaubensthemen sprechen zu können. Am Sonntag in der gleichen Bankreihe in der Kirche Hl. Messe zu feiern. Einfach froh zu sein, dass Ihr Kind seinen Lebensweg mit Jesus Christus gestaltet.</p>
<p>Klicken Sie daher <a href="https://www.tyrolia.at/item/62965522?pk_campaign=benedikt">gleich auf diesen Link und sichern Sie sich Ihr Exemplar!</a></p>
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		<title>Mission Manifest 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 19:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turmfalke]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Präambel — Nach menschlichem Ermessen wird die Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz in wenigen Jahren kaum mehr eine gesellschaftlich wahrnehmbare Rolle spielen. Das ist weniger schade um die Kirche als schlimm für die Menschen, die Gott verlieren oder Jesus nie kennenlernen. Wir sind katholische Christen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die unter  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/mission-manifest-2018/">Mission Manifest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><i>Präambel —</i></b><b><i> </i></b>Nach menschlichem Ermessen wird die Kirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz in wenigen Jahren kaum mehr eine gesellschaftlich wahrnehmbare Rolle spielen. Das ist weniger schade um die Kirche als schlimm für die Menschen, die Gott verlieren oder Jesus nie kennenlernen. Wir sind katholische Christen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die unter der »Erosion des Glaubens«, von der Papst Franziskus spricht, leiden. Wir wissen: Unsere Heimatländer sind Missionsländer geworden. Wir sind bereit für Mission. Wir wünschen, dass unsere Länder zu Jesus finden. Wir laden alle ein, die sich verbindlich mit uns hineinbegeben wollen in eine Welle des Gebets. Wir möchten diejenigen zusammenführen, die den Mut zu ungewöhnlichen Schritten haben. »Das Gebot der Stunde«, sagt auch Papst Franziskus, »ist die pastorale Neuausrichtung, also dafür zu sorgen, dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in all ihren Bereichen expansiver und offener ist, dass sie die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des ›Aufbruchs‹ versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet«. (Evangelii Gaudium, 27) Viele Bischöfe sind diesem Aufruf gefolgt und haben ihn sogar noch verstärkt. Unsere Initiative von unten möchte sie unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h5>THESE 1</h5>
<p><strong><b>— Uns bewegt die Sehnsucht, dass Menschen sich zu Jesus Christus bekehren. </b></strong>Es ist nicht mehr genug, katholisch sozialisiert zu sein. Die Kirche muss wieder wollen, dass Menschen ihr Leben durch eine klare Entscheidung Jesus Christus übergeben. Sie ist ja weniger eine Institution oder Kulturform als eine Gemeinschaft, mit Jesus in der Mitte. Wer Jesus Christus als seinem persönlichen Herrn nachfolgt, wird andere für eine leidenschaftliche Nachfolge Jesu entzünden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 2</h5>
<p><strong><b>— Wir wollen, dass Mission zur Priorität Nummer eins wird. </b></strong>Und zwar durch eine Fokussierung der finanziellen und personellen Ressourcen der Kirche auf die Evangelisierung. »Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch!« (Ad gentes, 2) Der finale Auftrag Jesu an seine Freunde lautet: »Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern« (Mt 28,19). Eine Kirche die nicht freudig, und überzeugend auf alle zugeht, hat keine Mission; sie verliert ihr Warum und Wozu. Sie steht für nichts. Und sie schrumpft statt zu wachsen. Für unsere Länder heißt das: »The church will send or the church will end.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 3</h5>
<p><strong><b>— Wir glauben, dass die Chancen nie größer waren als jetzt. </b></strong>Das Defizit an privater und gemeinsamer Hoffnung in der Welt wird von Tag zu Tag größer. Viele suchen und geben sich mit kleinen Antworten zufrieden. Dabei ist die denkbar größte Hoffnung bereits in der Welt. Das Evangelium hat nichts von seiner Attraktivität verloren. Wir Christen sind dazu da, diese Hoffnung zu teilen, statt sie für uns zu behalten. Wo das geschieht, wird es für Menschen unserer Zeit verlockend, Christ zu sein. Weltweit nehmen 200 Millionen Christen sogar Verfolgungen in Kauf, weil sie von Jesus, ihrer einzigen Hoffnung, nicht lassen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 4</h5>
<p><strong><b>— Wir sprechen alle Menschen in unseren Ländern an und machen keinen Unterschied </b></strong>(wie Jesus keinen Unterschied gemacht hat). Wir gehen auf Christen, Nichtchristen, Andersgläubige und Menschen, die nicht mehr glauben, zu. Es gibt keinen Menschen, für den Jesus nicht gestorben ist und der Jesus nicht kennenlernen sollte. Gott ist »die Liebe« (1 Joh 4,16) und will, »dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.« (1 Tim 2,4) Das wollen wir auch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 5</h5>
<p><strong>— Wir glauben, dass unsere Mission so kraftvoll sein wird, wie es unsere Gebete sind. </strong>Ein missionarischer Neuaufbruch kann nicht anders beginnen als mit einem Neuaufbruch in Fasten und Gebet. Gott, der alle Menschen leidenschaftlich liebt, hat gehandelt und wird auch jetzt handeln, wenn wir ihn persönlich und rückhaltlos anrufen. Es werden Wunder geschehen. Gott wird den Menschen über den Weg laufen und sei es in Träumen und inneren Eingebungen. »Haben wir keine Scheu, Gott selbst um die schwierigsten Dinge zu bitten, wie die Bekehrung großer Sünder oder ganzer Völker.« (Charles de Foucauld).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 6</h5>
<p><strong>— Wir danken allen Christen außerhalb der katholischen Kirche, die heute schon mit Hingabe missionieren, taufen und Menschen zu Jesus führen.</strong> Wir Christen in der katholischen Kirche sehen ihre Treue zur Heiligen Schrift und ihre entschiedene Nähe zu Jesus. Wir haben Wertschätzung für die positiven Impulse der Reformation. Wir wollen demütig lernen – auch und gerade von den Freikirchen – und mit allen unseren Geschwistern in der Ökumene kooperieren, um selbst missionarischer zu werden. Wir wissen, dass die Welt nur zu Christus findet, wenn wir die Einheit wiederfinden und sie in Gebet und Mission schon heute einüben (vgl. Joh 17,21).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 7</h5>
<p><strong>— Wir müssen die Inhalte des Glaubens neu entdecken</strong> und sie klar und mutig verkündigen, sei es nun »gelegen oder ungelegen« (2 Tim 4,2). Wir haben sie durch Gottes Offenbarung empfangen, finden sie gefasst im Urdokument der Heiligen Schrift und lebendig überliefert im Verstehen der Kirche, wie es der Katechismus lehrt. Die Geheimnisse des Glaubens müssen vollständig, ganzheitlich, in rationaler Klarheit und in der Freude der Erlösten verkündigt werden. Sie müssen leuchten. Wer anderen Menschen den Glauben verkünden will, darf nicht dilettieren; er muss zuerst an sich arbeiten – an seinem Leben, an seiner Liebe und an seinem Wissen. Der missionarische Aufbruch erfordert eine neue Lernbewegung des Glaubens, denn wir haben verlernt, was es heißt missionarisch zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 8</h5>
<p><strong>— Wir wollen missionieren, nicht indoktrinieren.</strong> Die Mission Jesu zu überbringen, hat stets den Charakter einer Einladung; Mission ist die Sehnsucht, die eigene Freude mit anderen zu teilen; ein freies, respektvolles Angebot an freie Menschen. Mission bedeutet, den Menschen die Füße zu waschen, nicht den Kopf. Sie überredet nicht, übt keinen Druck aus und ist mit Zwang oder Gewalt unvereinbar. Christen sind nicht nur tolerant gegenüber Andersdenkenden – sie engagieren sich sogar aktiv für Religionsfreiheit. Den Wahrheitsanspruch des christlichen Glaubens vertreten wir ohne jede Aggression. Wir können unmöglich schweigen von der Hoffnung, die uns erfüllt. (1 Petr 3,15)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 9</h5>
<p><strong><b>— Wir brauchen eine »Demokratisierung« von Mission.</b></strong> Nirgendwo steht, dass die Mission, die Jesus uns gegeben hat, sich auf Spezialisten, professionelle Verkündiger, Theologen, Kleriker oder Mitglieder von Ordensgemeinschaften beschränkt. Missionarisch zu sein ist der Auftrag Christi an alle Getauften. Mission beschränkt sich auch nicht auf bestimmte (»nichtchristliche«) Länder, Kulturen und/oder Religionen. Mission ist jederzeit und überall. Sie ist die große, oft vergessene Querschnittsaufgabe aller Christen in allen Ländern und Kulturen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>THESE 10</h5>
<p><strong>— Wir müssen uns selbst zur Freude des Evangeliums bekehren, um andere zu Jesus führen zu können.</strong> Wo wir uns im Denken, Handeln und Fühlen einem allgemeinen humanistischen Mainstream angepasst haben, müssen wir entschiedene Anstrengungen unternehmen, um uns, wie Papst Benedikt XVI. sagt, von der Weltlichkeit der Welt zu lösen. Nur als geisterfüllte »neue Menschen« haben wir missionarisches Profil. Wir sollten allerdings damit rechnen, dass der ersehnte Aufbruch im Glauben nicht immer nur eine Erfolgsgeschichte sein wird. Doch im treuen und freudigen Zeugnis für Jesus erstrahlt auch aus Leiden und Widerständen eine Schönheit, die früher oder später fruchtbar wird.</p>
<p>[Dr. Johannes Hartl, P. Dr. Karl Wallner, Bernhard Meuser, Martin Iten, Dr. Paul Metzlaff, Dr. Benedikt Michal]</p>
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		<title>An meinen toten Sohn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benedikt Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 23:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turmfalke]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenkind]]></category>
		<category><![CDATA[Totgeburt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein lieber Sohn, heute durfte ich dich in Händen halten. Vier Monate früher als von deiner Mami und mir erhofft. Und seit drei Wochen bereits tot. Die Nachricht traf mich gestern völlig unvorbereitet. Das Organscreening zeigte, dass dein Herz nicht mehr schlägt und dass du zwei Tage nach der letzten Frauenarzt-Untersuchung überraschend gestorben bist. Weißt  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein lieber Sohn,</p>
<p>heute durfte ich dich in Händen halten. Vier Monate früher als von deiner Mami und mir erhofft. Und seit drei Wochen bereits tot.</p>
<p>Die Nachricht traf mich gestern völlig unvorbereitet. Das Organscreening zeigte, dass dein Herz nicht mehr schlägt und dass du zwei Tage nach der letzten Frauenarzt-Untersuchung überraschend gestorben bist. Weißt du, durch die Krankheit deiner Schwester war ich der festen Überzeugung, dass wir unser Maß an Leid bereits erledigt hätten. In ihrer Krankheit haben wir sie, wie Abraham seinen Isaak, Gott geschenkt, in der Hoffnung, dass Er sie uns zurück schenkt. Unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht – Gott sei Dank!</p>
<p>Kinder sind wirklich ein Geschenk. Du warst uns nur 17 Wochen hier auf Erden anvertraut, ehe du rund um den 22. Mai gestorben bist. Die medizinische Ursache weiß ich nicht, vielleicht werde ich sie auch nie erfahren. Sie spielt auch keine Rolle, den auch so weiß ich, dass ich nie deine Stimme hören werde. Ich werde nicht wissen, wie es klingt, wenn du „Papi!“ rufst. Ich werde deine leuchtenden Augen nicht sehen. Ich werde dir gar nichts beibringen können. Du wirst dich nie an mich kuscheln und ich werde dir nichts von Jesus erzählen können und dass er auch für dich am Kreuz gelitten hat, um dir das ewige Leben zu schenken. Du wirst auch nicht mit mir gemeinsam Geburtstag feiern – das wäre sich nämlich gut ausgegangen.</p>
<p>Heute an deinem Geburtstag, der drei Wochen nach deinem Todestag folgte, kamst du mit der intakten Fruchtblase zusammen auf die Welt. Eine rötliche, schwabbelnde Fleischmasse. Und da drinnen du, so klein und verletzlich! Ich konnte dich nicht vor diesem frühen Tod beschützen. Die Hebamme hat dich vorsichtig herausgenommen und in eine Nierentasse gebettet. Da lagst du nun. Ein Bub, wie uns die Hebamme sagte. Rötlich, glänzend, eine Haut wie aus Glas. Geschlossene Augen. Eine breite Nase. Darunter ein Schnurrbart aus Käseschmiere. Und ein herziges, leicht geöffnetes Mündchen, vor dem du zuerst noch deine fast durchsichtige Hand mit den so feinen Fingern hieltest. Um deinen Hals die Nabelschnur. Ein dunkler, aufgedunsener Oberkörper, Beine wie aus rotem Edelstein.</p>
<p>Ein erstes Kreuzzeichen auf deine Stirn. Wir dürfen mit dir im Zimmer sein. Deine Mami und ich überlegen, welchen Namen wir dir geben. Die Versuchung ist da, dir statt des Vornamens, mit dem wir dich gerufen hätten, wenn du im Oktober geboren worden wärst, einen anderen zu geben, der auch gut ist, aber den wir für ein lebendes Kind nicht verwendet hätten. Wir ringen zunächst, muss ich zu meiner Schande gestehen. Bis wir entdecken, dass wir in dieser Situation Großherzigkeit brauchen. Wir lassen unsere eigenen Wünsche und Vorstellungen los. Und übergeben sie mit dir an Gott. Du erhältst also den Namen, den wir dir auch bei deiner Geburt im Herbst gegeben hätten: Jakob. Ergänzt wird dein Name durch einen der Tagesheiligen deines vermutlichen Todestages, Donatus, dessen Statue nicht nur in unserem neuen Heimatort steht. Donatus heißt auf Deutsch: Der Geschenkte, weil wir dich zurück schenken mussten. Wir schenken dich an den himmlischen Vater zurück, nicht mit einem zweitklassigen Namen, sondern mit dem besten, für den wir uns entschieden hatten: Jakob Donatus Joseph.</p>
<p>Jakob hat Gott seinen Segen abgerungen: Ich lasse dich nicht los, bevor du mich nicht gesegnet hast! Deine Mami und ich beten gemeinsam um diesen Segen Gottes für dich. Mit dem Weihwasser zeichnen wir dir ein Kreuz auf die Stirn und bitten darum, dass Gott einen Weg findet, dich auch ohne Taufe in sein himmlisches Reich aufzunehmen. Und wir bitten Maria, dass sie jetzt deine Mami ist. Weil deine Mami es jetzt nicht mehr sein kann.</p>
<p>Nach dem Gebet verspüren wir beide einen tiefen inneren Frieden. Der Glaube trägt. Deine Mami und ich kennen das schon von der Krankheit deiner Schwester. Auch jetzt bewährt sich der uns geschenkte Glaube, getragen durch das Gebet so vieler betender Freunde. Was für ein Geschenk, nicht allein vor Gott in solchen leidvollen Situationen zu stehen.</p>
<p>Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten in solchen Situationen. Entweder ist alles sinnlos oder jemand kann darauf eine Antwort geben. Das ist mir damals bei der Seelenmesse für das kleine Mädchen klar geworden, das mit deiner Schwester im Krankenhaus war. Ich habe mich damals entschieden, auf den Sinn zu hoffen. Denn die andere Option ist in sich sinnlos.</p>
<p>Ich bewundere auch wieder die Stärke deiner Mami. Was für eine gottesfürchtige und mutige Frau! Wie sie dich ansieht und in ihren Händen hält! Wir machen Fotos. Wir halten dich abwechselnd und schauen dich still an. Dein friedliches Antlitz zeigt einen schlafenden Engel. Diese Zeit mit dir wird mir immer in kostbarer Erinnerung bleiben. Dich an mein Herz zu halten. Still zu trauern und mich zugleich von deiner sanften Ausstrahlung trösten zu lassen. Deinen Leib, der so wunderbar geschaffen und noch geheimnisvoller wieder genommen wurde, anzuschauen – eine eigene Form der Anbetung.</p>
<p>Wir kommen wieder aufs Zimmer zurück und richten dich her, tupfen dir das Blut, das aus deiner kleinen Nase herausrinnt mit einem Taschentuch vorsichtig weg. Die fürsorglichen Krankenschwestern haben dich in eine mit buntem Papier geklebte und verzierte Schachtel gelegt. Deine Geschwister möchten dich gerne sehen. Deine Mami und ich bereiten sie auf das vor, was sie sehen werden. Mit der Offenheit, die Kinder eigen ist, finden sie, dass du süß aussiehst und freuen sich, dich zu sehen und zu berühren. Sie erhalten Papier, um dir etwas zeichnen zu können, was sie dir in dein Grab bei den anderen zu früh geborenen Kindern mitgeben können. Deine Schwester schneidet ein Baby aus dem Papier aus und malt es rot an. Das bist du! Dein Bruder zeichnet den Weg zum Spielplatz, damit du ihn auch kennen lernst. Beides wird sorgfältig in deiner Schachtel verstaut. Deine zierlichen Fuß- und Handflächen werden mit Stempelfarbe eingefärbt, um Abdrücke auf einer Erinnerungskarte zu hinterlassen. Die Kinder würden am liebsten mit dir spielen und ich mache mir Sorgen, dass sie dir deine Ärmchen ausreißen, wenn sie dich berühren. Aber du bleibst ganz ruhig liegen und lässt alles geduldig mit dir geschehen. So scheint es mir jedenfalls.</p>
<p>Es wird Zeit für unser Familienabendgebet. Dieses Mal zu fünft mit dir in unserer Mitte. Du kennst das Gebet schon von deiner Zeit im Bauch deiner Mami. Als ob du schon immer dabei warst, erlebe ich deine Gegenwart so lebendig. Wir verabschieden uns von dir, zuerst deine Mami, dann deine Schwester und dein Bruder und zum Schluss ich. Jeder zeichnet dir ein Kreuz auf die Stirn und spricht ein Segenswort. Die Schachtel wird mit dem Deckel zugemacht und der Krankenschwester übergeben.</p>
<p>Wir schauen dir nach. Du gehst bereits zu unserem himmlischen Vater vor. Wenn unsere letzte Stunde kommt, wirst du uns am Eingang des Himmels begrüßen. Was für eine Freude wird das dann sein, aber nicht weniger tränenreich als heute! Mein lieber Sohn, das erhoffe ich von ganzem Herzen! Was für ein geheimnisvolles Geschenk, dich als meinen Sohn gehabt zu haben, und ich freue mich auf dich, Jakob Donatus Joseph! Sei für unsere Familie ein Fürsprecher – wir brauchen dein Gebet!</p>
<p>Dein dich innig liebender Papi</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.benediktakademie.at/blog/jakob-donatus/">An meinen toten Sohn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.benediktakademie.at">benediktakademie.at</a>.</p>
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